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Torquay im Herbst ’11
EIN BRIEF von LUCIE MARQUARDT TORQUAY, NOVEMBER 2011
Hallo liebes Franz-Rath-Weiterbildungskolleg!
hiermit senden wir – etwas verspätet – einen kleinen Bericht über unsere Herbstferienwoche in Torquay vom 22. – 29. Oktober.
• Samstagabend ging es um 18 Uhr los und am frühen Sonntagmorgen kamen wir nach langer Fahrt an der Couch Station in Torquay an, wo wir erstmals unsere Gastfamilie kennen lernten. Wir waren gemeinsam in einer Familie, die aus Gastmutter, Vater, deren 2 Söhnen mit 3 jähriger Tochter und einem Hund bestand. Die Familie hat uns sehr herzlich aufgenommen und mit einem typisch englischem Essen ließen wir den Tag ausklingen.
• Direkt am Montagmorgen fand der 1. Ausflug statt – wir fuhren nach Plymouth – mehr oder weniger zum Shoppen, da die Wetterverhältnisse keineswegs zusagend waren.
• Dienstag sind wir in Torquay Billard spielen gewesen mit anschließendem Städtequiz. Abends ging es dann weiter mit dem englischen Volkstanz, dem “Square Dance”.
• Am Mittwoch fand eine Infoveranstaltung zum bevorstehenden London-Trip statt und danach fuhren wir mit dem Bus nach Brixton – wandern und wer wollte, konnte im Meer schwimmen – das war allerdings wohlbemerkt kalt.
• Am Donnerstag sind ein paar von der Gruppe zum „Paintball“ gegangen, was auf jeden Fall auch eine Erfahrung wert war.
• Freitag fand noch eine Wanderung zum Dartmoor statt, welches sehr matschig und nass war.
• Am frühen Samstagmorgen wurden wir dann von unseren Gasteltern zurück zur Coach Station gefahren, von wo aus es in Richtung London ging. Dort angekommen, hatten wir 9 Stunden Aufenthalt und zogen sofort los zur Tower Bridge, zu Museen und weiteren Sehenswürdigkeiten. Dabei durfte die Oxford Street natürlich auch nicht fehlen
. Um 20h machten wir uns dann auf die Heimreise nach Deutschland und ich glaube, jeder ist sofort eingeschlafen. Es war eine relativ entspannte Rückfahrt und Sonntagmorgen um halb 7 waren wir wieder zu Hause.
Alles in allem war diese Reise großartig. Wir haben viele neue Erfahrungen gemacht, nette Menschen kennen gelernt und unser Englisch aufgebessert.
Vielen Dank für diese Ermöglichung und „schön die gute, englische Schokolade einteilen!“
Liebe Grüße von
Lucie, Patrick, Anja und Sandra
Hier noch ein paar tolle Bilder unserer Reise:
‘Mein Auslandsschuljahr in Torquay’ von Melanie Pauls
Britain’s calling.. YOU!!
Ich habe mich für zwei Schuljahre in England entschieden, um dort das sogenannte „IB“ (Internationales Abitur) zu machen.
Das erste Jahr ist fast rum und ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll, zu erzählen. So viel ist passiert und manchmal habe ich mich gefragt, ob ich nicht lieber meine Koffer packen und zurueck nach Hause fliegen sollte. Klare Antwort auf diese Frage ist und war NEIN! Jeder Augenblick hat sich gelohnt und ich wuerde die Zeit hier gegen nichts auf der Welt eintauschen wollen. Torquay ist zu einer zweiten Heimat geworden und ich bin stolz auf jeden Moment, den ich bisher hier verbracht habe. (Auch, wenn mir das mit manchen Situationen erst nachher klargeworden ist, um ehrlich zu sein..)
Angefangen bei der Ankunft in Torquay Ende August 2010. Mit Sack und Pack stand ich da im Wohnzimmer meiner Gastfamilie und wusste nicht, ob ich lachen oder einfach nur heulen sollte. Alles war anders, die Familie, die nicht meine eigene war, die Umgebung, die Koeln so gar nicht aehnelte und die Mentalitaet, an die ich mich nach und nach gewoehnen musste. (Und es ist wahr- Englaender sind oft seehr sarkastisch!!)
Ja, ich litt ein wenig an Heimweh, aber nach ein paar Tagen auf Schnupperkurs in der neuen Heimat, kam dann auch der Schulstart und ich wurde mit neuen Themen konfrontiert. Unter anderem gelang ich relativ schnell zu der Ansicht, dass es gar nicht soo schlecht ist als Maedchen auf der Torquay Boys‘ Grammar School… Klar war es komisch, die Freunde nicht bei sich zu haben, aber sowohl in meiner Gastfamilie, als auch in der Schule erfuhr ich grosse Unterstuetzung und fuer die Erfindung des Internets bin ich waehrend des Jahres hier immer dankbarer geworden. Das Einleben hat mir auch erleichtert, dass wir deutschen Mädels uns bei einem Vortreffen letzten Juli schonmal hatten kennenlernen koennen. Außerdem verbrachten wir auch den letzten Abend vor Schulbeginn zusammen mit Piet und dem verantwortlichen Lehrer der Boys’ im Thairestaurant. Mir persoenlich hat das ungemein geholfen, da wir uns waehrend der letzten Sommerferientage und beim Schulstart unterstuetzen konnten.
Torquay ist klasse fuer ein oder auch zwei Auslandsjahre, besonders wegen der direkten Lage am Meer und weil fusslaeufig alles erreichbar ist! Gut, huegelig ist es schon, aber man gewoehnt sich daran. Wer ganz verrueckt ist, kann sich auch guenstig ein Fahrrad besorgen, ich habe das aber gar nicht erst in Angriff genommen. Apropos Fahrrad- Torquay bietet ebenfalls eine riesige Auswahl an Sportmoeglichkeiten, vom Hockey- und Fussballverein ueber diverse Tanz- und Fitnessstudios bis hin zum typisch englischen Cricketclub. Die Englaender sind defintiv sportbegeistert!
Shoppingtechnisch wird schon etwas geboten, wem das allerdings nicht reicht, ist gut geraten in einen der vielen Busse zu steigen und ins schoene Exeter (ca. 45 Minuten) oder in die Marinestadt Plymouth (ca. 1 Stunde) zu fahren. Fuer die Abenteuerlustigen unter Euch gibt es auch die Moeglichkeit, nach fruehzeitiger Buchung, an einem freien Tag relativ guenstig 5 Stunden nach London zu fahren. Lohnt sich auf jeden Fall!
Die Zeit hier gibt einem so viel, wie man daraus macht, deshalb habe ich mich bemueht, viel rauszugehen und die Umgebung unsicher zu machen. Eine Freundin und ich haben die Half-Term-Ferien oft dazu genutzt, mit Zug oder Reisebus wegzufahren und uns andere Ecken Englands anzuschauen. Torquay ist verkehrstechnisch gut angebunden und die Auswahl der Ziele riesengroß! Generell ist auch die Torbay, bestehend aus den Staedtchen Torquay, Paignton und Brixham, viel zu schade, um sie nicht angeschaut zu haben!
Naja, und England ist ja auch nicht zu weit weg von good old Germany, deshalb sind wir deutschen Schülerinnen mehr oder weniger zu Weihnachten und Ostern nach Hause geflogen. Was aber nicht heissen soll, dass die englische Weihnacht es nicht wert ist, erlebt zu werden! Es ist zum Besipiel nicht so kalt, wie in manchen Teilen Deutschlands. Und auch hier wird alles farben- und lichterfroh geschmueckt und man lernt die ein oder andere englische Spezialitaet, wie den „Christmas Pudding“, kennen.
Bezueglich des IBs laesst sich sagen, dass es auf jeden Fall viel anspruchsvoller ist, als die englischen A Levels und obwohl wir viel Nachsicht und Unterstuetzung von der Schule bekommen (haben), darf man nicht vergessen, dass fast alles auf Englisch gemacht werden muss. Aber jeder kommt rein, findet sein Tempo und das Englisch verbessert sich sowieso. Ausserdem ist wichtig, dass das IB eine super Qualifikation ist, die nach dem Erwerb unheimlich wertvoll ist. Schliesslich gibt sie einem die Moeglichkeit, in fast jedem Land der WELT zu studieren. Wenn das mal keine Auswahl ist…
Die Torquay Boys’ Grammar School ist eine traditionsreiche und niveauvolle Schule, die von den Schülern Fleiß und Engagement erwartet, ihnen allerdings auch mit viel Hilfsbereitschaft entgegenkommt. Meiner Meinung nach ist auch der Lehrer-Schueler Kontakt viel freundschaftlicher als in Deutschland. Die TBGS ist ausserdem eine hervorragend ausgestattete Schule mit Whiteboards in jedem Klassenraum, unheimlich vielen Computern und freiem Internetzugang fuer die Schueler. Ausserdem gibt es zahlreiche und sehr unterschiedliche Angebote an die Schueler, beim Segelclub im Sommer und der Schach-AG angefangen, bis zum alljaehrlichen Musical (in Zusammenarbeit mit der gegenueberliegenden Girls’ Grammar School) und dem Netball-Club fuer die Maedchen der Schule. Mein Hoehepunkt des Jahres ist eine zweiwoechige Reise nach China, die von dem Chinesisch Department der Schule organisiert wird. (Geht fuer eine deutsche Freundin und mich allerdings nur, weil wir Chinesisch als Fach belegen!) ö
Alles in allem kann ich jedem Interessierten von Euch nur raten, den Schritt auf jeden Fall zu wagen- er ist nicht leicht, aber einmal getan, werdet Ihr ihn nicht bereuen. Dafuer gibt er Euch zu viel!
Melanie Pauls
Torquay im Herbst `10
EIN BRIEF von JOWITA JULIANOWSKY TORQUAY, OKTOBER 2010
Hallo liebes Franz-Rath-Weiterbildungskolleg!
Also die England Reise war einfach nur MEGA ! Ich persönlich würde am liebsten dort noch bleiben, ich glaube Sarae, Fatma und Alex auch.
Die Busfahrt dauerte ca. 15 Stunden, wir waren davon 90 Min. auf der Fähre. Alle waren total lieb und die Gastfamilie  hat uns sehr herzlich empfangen.
Torquay ist sehr schön, Torquay muss man echt sehen. Wir haben viel erlebt, das Programm war der Hammer.
Wir haben beim Paintball mitgemacht, das ist ACTION PUR !!! Â Â Oder Square Dance.
Wir waren auch 1 Tag in London. Wir haben Big Ben, Tower of London, Tower Bridge, London Eye, Buckingham Palace gesehen. Wir waren auf der Oxford Street shoppen.
Das Haus der Gastfamilie war groß, Alex und Fatma hatten ein eigenes Zimmer im 1 Stock, Sarae und ich im 2. Stock ein gemeinsames Zimmer.Die Gastmutter (Tina) ist sehr lustig und cool drauf, eigentlich die ganze Familie. Der Papa (David) war auf Geschäftsreise, er ist am Montag gefahren und am Freitag erst wieder gekommen. Die Gastfamilie hat 2 Töchter. Charlotte ist 17 und Jazmine ist 19. Das Essen war auch lecker. Wir haben sogar einmal für die Gastfamilie gekocht. Mit der Familie haben wir auch paar Sachen unternommen, z. B. sind wir spazieren oder shoppen und zusammen essen gegangen  UND HABEN SEHR VIEL ZUSAMMEN GELACHT. Die Familie besitzt ein kleines Motorboot, damit sind wir auch gefahren. Wir hatten alles, was wir gebraucht haben, ich kann nicht erklären, wie cool die Familie war, ich vermisse alle.  Sie haben uns sehr herzlich eingeladen, dass wir wieder kommen können. Also, ich will 100 % noch mal hin und nicht nur einmal. Diese Reise war gerade der Anfang. Sarae und ich wollen uns auch bei ‚Interaktiv’ als Betreuerinnen  bewerben. Beim Abschied haben wir geweint, es war halt nicht so leicht, GOOD BYE zusagen nach so einer tollen Woche . Die Rückfahrt ist echt schnell herumgegangen, die Schifffahrt war aber diesmal schlimm. Vielen war es schlecht.
Ich bin echt froh, dass ich das alles erleben konnte und dass ich gewonnen habe. – Danke Franz-Rath-Weiterbildungskolleg !  Ich schicke noch Fotos. Wir haben sehr viel Spaß gehabt und neue Freundschaften geschlossen.
Torquay im Herbst `09
Zwei Teilnehmerinnen haben sich die Mühe gemacht über ihr Torquayerlebnis im Herbst 2009 zu schreiben. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank dafür!
Die eine Woche in Torquay war sehr schön! Jetzt ist es genau eine Woche her,
dass wir von England abgereist sind und ich muss sagen, dass ich Torquay
vermisse…! Die Gegend dort ist einfach wunderschön und vor allem hatten
wir einen super Ausblick über ganz Torquay von dort aus, wo wir gewohnt
haben! Gerade dann, wenn es dunkel war, sah die Stadt umwerfend aus!
Natürlich haben wir davon Fotos gemacht, aber diesen Ausblick live zu sehen
ist um einiges besser!
Die ganze Woche in England hat großen Spaß gemacht! Jeden Tag stand ein
anderes Programm auf dem Plan und man hat immer wieder Neues und Aufregendes
erlebt! Am Besten fanden Miriam und ich den Londonausflug und den Square
Dance! In London waren wir unter anderem in einem Dungeon, der über die
Mörder und die Folterungen von London berichtete, natürlich vor dem
Buckingham Palast und in dem teuren Geschäft Harrods! Wir haben gestaunt,
was man nicht alles in dem riesengroßen Laden bekommen kann, haben aber
recht schnell wieder die Flucht ergriffen, als wir die Preisschilder
entdeckt haben….
Beim Square Dance haben wir uns beide recht schusselig angestellt und wir
möchten auch nicht wissen, wie bescheuert wir ausgesehen haben mussten, aber
es hat riesigen Spaß gemacht! Vor allem der nette Herr, der uns die
Tanzschritte vorgemacht hat und für die Musik gesorgt hat, war sehr lustig
drauf und hatte einige witzige Sprüche auf Lager!
Dann haben wir zusammen mit unserer lilanen Gruppe einige Exkursionen
unternommen, unter anderem waren wir in Exeter, Plymouth und im Moor. Miriam
hat das kalte Wasser im Fluss ausgetestet, als sie beim Überqueren
reingefallen ist…
Ja…das war alles sehr lustig! Von unserer Gastfamilie haben wir so gesehen
nicht ganz so viel mitbekommen. Wir wohnten in einer Pension und die
Besitzerin war meist arbeiten und ausserdem waren wir sowieso die meiste
Zeit unterwegs und haben die hintersten Ecken Torquays ausgekundschaftet.
Aber auf jeden Fall waren dort alle sehr nett und freundlich!
Auch die englische Sprache die ganze Zeit über zu sprechen hat spaß gemacht.
Als wir das erste Mal in einem englischen Supermarkt waren, mussten wir uns
erst daran gewöhnen, dass wir uns mit den anderen Menschen in Englisch
unterhalten müssen!
Piet Küppers war so nett und hat die zwei Jungs und uns beide, zusammen mit
den anderen Betreuern dazu eingeladen thailändisch essen zu gehen! Das war
echt super und wir haben uns riesig darüber gefreut, dass wir dabei sein
durften, obwohl das normalwerweise das traditionelle Essen alleine unter den
Betreuern war! Auch, wenn ich zugeben muss, dass ich das deutsche Essen in
der einen Woche irgendwie zu schätzen gelernt habe… Die guten Köche sind
auf jeden Fall nicht in England beheimatet, sagen wir es mal so…!
Auf jeden Fall war es eine super erlebnisreiche und schöne Woche und wir
möchten uns auch recht herzlich dafür bedanken, dass uns diese Reise
ermöglicht wurde!!! Diese eine Woche war etwas, was man nie wieder vergessen
wird! Es gibt noch reichlich zu erzählen [...]
Viele liebe Grüße, auch an alle Lehrer
Miriam und Saskia















